Alpines Waldbaden mit Seiser Alm Balance: Tiefenentspannung garantiert!

von Katharina

Ich beschäftige mich ja schon seit einiger Zeit mit dem Waldbaden – theoretisch und auch ganz praktisch. Und häufig werde ich gefragt, was das alles denn soll? Waldbaden sei doch nur wieder so ein Trendwort der Wellnessindustrie, um mal wieder eine neue Kuh durchs Dorf treiben zu können. Schließlich gehen wir schon seit Ewigkeiten im Wald spazieren und das sei doch das gleiche… Ist es nicht und dank der Waldbadeexpertin Monika durfte ich beim alpinen Waldbaden mit Seiser Alm Balance wieder ganz neue Impulse mit nach Hause nehmen.

Baum beim alpinen Waldbaden

Dienstagmorgen – unser Abreisetag und wir sind bereits bestens entspannt. Die letzten Tage waren wieder mal gespickt mit wunderschönen Berghighlights. Erst die beiden eindrucksvollen Seiser Alm Balance-Veranstaltungen mit Egon und danach ein paar traumhafte Wanderungen.

Viel Bewegung und mindestens genauso viel Genuss und Erholung inklusive. Meinen Alltagsstress konnte ich dabei schon ganz gut in der Natur und am Berg lassen. Das letzte Restchen Ballast und Sorgen sollte nun doch bitteschön im Wald bleiben.

Das war mein Wunsch, der mir nicht verwehrt wurde. Aber von vorn…

Die perfekte Kulisse: Alpines Waldbaden am einsamen Weiher

Wir treffen uns Dienstagmorgen am Ortsausgang von Völs am Schlern. Eine bunt gemischte Gruppe, die sich in den nächsten Stunden unter Anleitung von Expertin Monika dem Waldbaden widmen möchte. Für die meisten von ihnen ist es das erste Mal. Für mich nicht. Uns alle eint aber eine große Portion Neugierde und ich bin erstaunt, dass bei keinem ein Funken Skepsis oder gar Vorbehalte durchblitzen.

Teilnehmer alpines Waldbaden Seiser Alm Balance

Wir starten frühmorgens ganz in der Nähe von Völs am Schlern.

Ok, vermutlich liegt es auch an Monikas erfrischender und offener Art, mit der sie uns gleich zu Beginn die wichtigsten Fakten und den aktuellsten Stand von Wissenschaft und Forschung zum Thema Waldbaden nahebringt. Gedanken an spirituellen Humbuck rund ums „Bäume umarmen“ haben hier keinen Platz. Brauchen sie auch nicht.

Denn Monika bringt uns auf eindrucksvolle Weise nahe, wie sehr Forscher auf der ganzen Welt immer mehr, die heilsamen Kräfte des Waldbadens erforschen und auch belegen können.

Waldbade-Expertin Monika Malfertheiner

Waldbade-Expertin Monika Malfertheiner

Die ätherischen Düfte und Öle, die wir durch die Bäume aufnehmen, stärken unser Immunsystem – vor allem natürlich im alpinen Raum. Dabei kommt den sogenannten Terpenen eine ganz besonders heilsame Wirkung zu. Ihnen kann nach neuestem Forschungsstand sogar eine Anti-Krebswirkung nachgesagt werden.

Wald tut also gut für Stressabbau, Entspannung und zur Vorbeugung diverser Zivilisationskrankheiten. Auch grün tut gut. Also die Farbe oder der Ausblick auf grüne Wiesen und Wälder oder einfach nur eine Zimmerpflanze. Natürlich kriegen wir auf diese Weise nicht die geballte Ladung positiver Stoffe ab, die der Wald für uns bereithält. Aber es ist zumindest eine light Version des Waldbadens für gestresste Großstädter.  

Nach den Fakten folgt dann die Praxis. Denn beim Waldbaden sollen wir alle nur sein, uns treiben lassen und unsere Sinne und Langsamkeit wiederentdecken. Für Waldbadeneulinge gar nicht so einfach. Wenn in einer Stunde nur durchschnittlich nur ein Kilometer zurückgelegt wird, müssen wir, die im Alltag nur allzu oft durchs Höher-Weiter-Schneller-Getriebenen uns eben erstmal umstellen. Ging mir ganz ähnlich.

Konstantiner Weiher

Der idyllische Konstantiner Weiher

Und so tauchen wir nach den ersten Metern ein in die Wälder rund um den Konstantiner Weiher unterhalb des weltbekannten Schlernmassivs. Ein schöneres Fleckchen kann ich mir für dieses Event auch kaum vorstellen. Unberührte alpine Natur und Wälder, in die man einfach abtauchen kann, und die Berge im Hintergrund. Als i-Tüpfelchen noch ein grün schimmernder Weiher mitten im Wald. Hier bleib ich gern.

Wenn die Rushhour im Kopf mal Pause macht

Zu Beginn geht es dann auch nur um das reine „Eintauchen“ in die Waldatmosphäre. Monika gibt uns die ersten Übungen mit auf den Weg und jeder für sich kann die Umgebung erstmal auf sich wirken lassen:

Wie unterschiedlich können sich eigentlich Blätter anfühlen, wenn wir sie ganz langsam und absichtslos durch unsere Hände gleiten lassen?

Wie verändert sich mein Empfinden, wenn ich die ausgetretenen Wege verlasse und auf den wohlig weichen Waldboden trete?

Was bleibt, wenn ich die Augen schließe? Kann ich dann endlich abbiegen von der stickigen, lauten und viel befahrenen Einbahnstraße, die sich Alltag nennt? 

Schnell wird klar, dass Dreh- und Angelpunkt beim Waldbaden unsere Sinne sind. Besser gesagt, die Wiederentdeckung unserer Sinne. Das kenne ich schon aus Theorie und Praxis anderer Waldbadeveranstaltungen. Bin aber immer wieder aufs Neue fasziniert.

Denn sind wir mal ehrlich: So einfach das klingt, so schwer ist es in der Praxis dann auch häufig, den Schalter vom gehetzten Kopfmenschen umzulegen auf Fühlen, Hören, Sehen und vielleicht auch Schmecken. Oder fällt dir das immer leicht?

So brauchen wir die wissenschaftlichen Fakten, um zu glauben, was der Wald mit uns macht. Um uns wirklich und ganz einzulassen auf den Wald. Doch eigentlich sind es unsere Sinne, die uns die Tür zum Wald öffnen.

Mein Baum, mein Therapeut

Und genau diesen Spagat zwischen schnöden wissenschaftlichen Fakten und reinem Sinneserleben kann Monika uns beeindruckend vermitteln. In den folgenden Übungen lenkt sie uns immer mehr darauf, auf unsere Sinne zu achten und unsere Aufmerksamkeit auf unsere direkte Umgebung zu fokussieren. Denn einfaches Abschalten funktioniert nicht und einmal mehr lerne ich den Unterschied zwischen Waldbaden und einem einfachen Waldspaziergang.

Auch der Austausch untereinander kommt nicht zu kurz. Und jeder darf nach den Übungen berichten, wie es ihm oder ihr ergangen ist. Auch das gibt immer wieder neue Impulse, wie ich finde.

Am Ende bin ich ratlos, wie drei volle Stunden so schnell verflogen sind. Gefühlt waren wir  gerade einmal 10 Minuten im heilsamen Grün, denke ich noch. Wir alle verlassen den Wald mit mehr Dankbarkeit und dafür mit sehr viel weniger Ballast. Den haben wir abgeworfen und Negatives losgelassen. Ich bin sicher, es war für die meisten – mich eingeschlossen – nicht das letzte Waldbadeerlebnis.

Und wenn du wissen möchtest, wie Wald und Wurzeln dir zu mentaler Stärke verhelfen können, dann schau doch mal bei den Herbstveranstaltungen von Seiser Alm Balance vorbei. Auch ein sehr spannendes Thema, wie ich finde! 

 

 

 – Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Seiser Alm Marketing entstanden. –

 

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