Vergiss die guten Vorsätze: Wie du wirklich nachhaltig deine Ziele fürs Neue Jahr erreichen kannst

Nun ist es amtlich. Das Neue Jahr ist da und mit ihm 12 Monate voller neuer Möglichkeiten und Chancen. Die Vorsätze, deren Umsetzung sich viele von uns an jedem Neujahrstag Jahr für Jahr und schon zum x-ten Mal vornehmen, werden dabei häufig schon mit Ablauf des Januars über Bord geworfen. Doch warum ist das so? Und viel wichtiger: Wie können wir endlich, unsere Ziele fürs Neue Jahr erreichen und nachhaltig umzusetzen? Hier findet ihr drei Wege für eure bessere Zielerreichung. 

Ziele fürs Neue Jahr erreichen

Jedes Jahr zum Jahreswechsel zeigt sich mit wiederkehrender Regelmäßigkeit das gleiche Bild. Bereits mit der einsetzenden Weihnachtsvöllerei fassen wir unsere Neujahrsvorsätze, die bei diesem Anlauf doch Bitteschön endlich mal umgesetzt werden sollen. Wahlweise wollen wir schlanker, fitter, organisierter, achtsamer oder produktiver werden. Nicht zu vergessen das liebe Leid mit der Rauchentwöhnung. Sämtliche Magazine, Zeitschriften und Reportagen sind vollgepackt mit Ratgebern, Challenges und Programmen. Auf diese Weise lebt eine ganze Industrie gut von unseren Neujahrsvorsätzen, die allerdings mit Ablauf des Monats Januar meist bereits wieder in Vergessenheit geraten sind. 

 

Kein Wunder. Denn unsere Vorsätze fassen wir meist nur relativ vage und pauschal. Oft aus einer Laune heraus und weil es im Kreis der Freunde oder Familie ja schließlich auch irgendwie dazugehört. Auf dem Weg zur konkreten Umsetzung – ganz gleich ob mit oder ohne Programm an der Hand – scheitern wir dann allerdings. Auch mir ging es lange Zeit so und irgendwann bin ich dann dazu übergegangen mir gar keine Vorsätze mehr fürs Neue Jahr zu nehmen. Doch irgendwie sorgt das Neue Jahr doch immer wieder für frischen Wind in unserem Leben nach den so ruhigen Tagen um Weihnachten. Ein neuer Start also genauso wie der neue Job oder die neue Beziehung, mit dem wir doch automatisch auch neue Ziele und Pläne verbinden. So geht’s auch mir. Und wenn wir unsere lapidar geäußerten Vorsätze in handfeste Ziele verpacken haben wir sogar eine Chance sie auch erfolgreich umzusetzen. Wie genau? Hier habe ich drei Wege für euch:

1. Lass los, was dich runterzieht

Egal, wie dein konkretes Ziel fürs Neue Jahr auch aussieht. Es ist immer gut, wenn wir den Jahreswechsel auch dazu verwenden, alten Ballast abzuwerfen. Dies können konkrete Geschehnisse, Glaubenssätze oder Blockaden sein, die uns immer wieder einholen und runterziehen. Unsicherheiten und blockierende Einstellungen wie z.B. „Ich bin nicht gut genug“, Vergleiche mit anderen, ein ständiger Erwartungsdruck an uns selbst oder auch toxische Beziehungen – all das zieht uns im Alltag immer wieder runter, häufig sogar ohne dass wir es bewußt merken. Stress, Unzufriedenheit oder emotionales Essen sind dann das Resultat. Für einen frischen und befreiten Start ins Neue Jahr ist es aber allemal besser sich von diesen Dingen zu verabschieden.

Aus toxischen Beziehungen können wir uns zurückziehen. Der eine schafft das schneller, der andere weniger schnell. Und auch wenn wir viel zu häufig in unseren negativen Glaubenssätzen verharren, können wir sie mit ein wenig Mentalarbeit umwandeln ins Positive. In dem wir jede Art von Selbstvorwürfen vermeiden und unsere ganz persönliche Glaubensliste erstellen. Alle bisherigen negativen Sätze oder Blockaden wandeln wir dabei in positive um. Verstärkend wirkt auch das einfache Aufschreiben unserer „neuen“ positiven Glaubenssätze, indem wir uns notieren,  war wir dazugewinnen und was wir als besonders motivierend empfinden. Wenn wir uns dann noch unsere eigenen Bilder erschaffen, wird es noch einfacher. Beispielsweise könnt ihr euren alten negativen Glaubenssatz als Eisstückchen in die Hand nehmen und lasst ihn schmelzen. Je weiter er schmilzt, desto mehr erscheint eure neue positive Formulierung vor eurem inneren Auge.

Bergpanorama Ziele erreichen

Mit der Zeit verinnerlicht sich diese Bild. Und solltet ihr doch einmal zurückfallen in alte Gedankenmuster, hilft immer ein abrupter Gedankenstopp. Sage dir selbst „STOPP, ich will jetzt loslassen … Ich bin gut genug und kriege das hin.“ Mit ein wenig mehr Achtsamkeit und Kopfarbeit können wir uns so von den ständigen Vergleichen, Erwartungsdruck und Blockaden verabschieden. Ich nutze hierfür immer sehr gerne die Zeit zwischen den Jahren, in denen es sowieso ruhiger zugeht als sonst. So kann der Januar dann kommen! Tolle Tipps, wie ihr neben den inneren Werte auch äußere Dinge loslassen könnt, findet ihr übrigens hier.

2. Kenne dein „Warum?“

Ein Punkt, den ich persönlich ganz wichtig finde. Denn hier unterscheiden sich dann auch die best gemeinten Vorsätze von wirklichen und echten Zielen. Nur wenn wir wirklich wissen, WARUM wir etwas tun, haben wir auch eine Chance, dass es etwas wird, dass wir an den Kern des Problems vordringen. Ohne die nötige Portion Herzblut verlieren wir nämlich einfach viel zu schnell unsere Motivation. Meist sogar noch bevor wir richtig angefangen haben mit dem Abnehmen, Sportprogramm oder der Rauchentwöhnung. 

Noch hilft auch hier die konkrete Visualisierung unserer Ziele. Einmal aufgeschrieben werden sie greifbarer und können uns immer wieder aufs Neue motivieren, wenn es mal nicht so gut läuft. Kleiner Tipp: Formuliert euer Ziel immer positiv. Wollt ihr abnehmen und schreibt euch auf „ Ich will abnehmen, weil mein Hintern einfach zu dick ist.„ verankert ihr dieses Ziel gleich negativ. Besser wäre also ein beherztes „ Ich will abnehmen, weil ich mich endlich gesünder und fitter fühlen möchte.“ Positive Formulierung = positives Mindset. Positives Mindset = die richtige Einstellung, eure Ziele anzugehen. Wenn ihr euch dann noch selbst bildlich in dem neuen, anzustrebenden Zustand vorstellt – also schlanker, fitter und gesünder fühlend – dann wirkt die Kraft eurer Energie und macht eure Ziele realistisch. 

 3. Definiere Zwischenziele und feiere die kleinen Erfolge

40 kg in einem Jahr verloren. Wow, Gratulation! Die langersehnte Beförderung endlich erreicht – allerdings nur unter totaler Selbstaufgabe und drohendem Burnout. Chapeau! Erfolge wie diese können wir zuhauf überall nachlesen. Und wenn wir im gleichen Atemzug nicht ein neues Superlativ nennen können, ist die Nachricht nicht wirklich interessant. Für eine nachhaltige Zielerreichung und das Dranbleiben wäre es aber viel besser, wenn wir unser großes Ziel erstmal runterbrechen auf kleinere Zwischenziele. Ihr möchtet bspw. in 2019 unbedingt einen Halbmarathon laufen. Dann erscheint das große Ziel, mehr als 20km am Stück zu laufen, am Anfang riesig und unerreichbar. Viel motivierender wäre es, die ersten 5km am Stück als Zwischenziel zu definieren. Das funktioniert ebenfalls am besten schriftlich. Das große Ziel verliert so ein bisschen was von seinem Respekt und seiner gefühlten Unerreichbarbeit. 

Ziele erreichen Weitblick

Und umso schneller haben wir auf dem Weg zum großen Ziel unser erstes Zwischenziel erreicht. Glückwunsch und dann sollten wir uns auch feiern. Sollten uns etwas gutes tun und weniger an das denken, was noch vor uns liegt, sondern an das was wir bereits erreicht haben. Und wie von selbst werden unsere Gedanken wieder mit positiven Gefühlen befüllt. Hochmotiviert kann das nächste Zwischenziel gerne kommen. Für uns ab jetzt ein Klacks! 

Egal, ob mit oder ohne Ziel, ob groß oder klein, ich wünsche uns allen einen frischen Start ins Neue Jahr! Und wie immer freue ich mich auf weitere Tipps von euch zum Thema … gerne in den Kommentaren.

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Author: Katharina

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